Algerien

Phantastische Offroadtour für 4x4, Quad, Enduros und Mitfahrer in unseren Organisationsautos.
  

Die letzte Fahrt des Colossus – Hoggargebirge in Algerien

Richtung Hoggargebirge
Richtung Hoggargebirge

 Das letzte Abenteuer mit unserem treuen Colossus beginnt am Freitag um 12 Uhr mittags mit der Fahrt über San Bernadino nach Genua. Auf der  24-stündigen Überfahrt genießen wir die ruhige 1. Klasse der Fähre –  natürlich mit 5-gängigen Menüs und Tischwein inklusive.


Nach der Ausschiffung am Sonntag gegen Abend und der Erledigung aller  Zollformalitäten in Tunis erwartet uns die 5-stündige Fahrt in unser  erstes Camp mit Lagerfeuer in Afrika! Am nächsten Tag erfolgt der  Grenzübertritt nach Algerien, wo wir auf unseren Freund Youcef treffen.


Bald danach sind wir auch schon unterwegs nach Süden. Nach der  sehenswerten Mozarbitenstadt Ghardaia verlassen wir nach El Golea die  geteerten Wege und fahren weiter, wo Colossus sich am wohlsten fühlt: 30  km Wüstenpiste zum Fort Miribel. Dort erwartet uns eine herrliche  Erfrischung mit dem Brunnen Hassi Chebaba. Weiter geht es nach In Salah  und zur imposanten Arak Schlucht – natürlich bleibt dabei auch noch  Zeit, mit den Motorrädern die riesigen Sanddünen zu bezwingen, die  entlang der Straße auftauchen.

Nach alter Tradition der Saharafahrer und damit das Glück uns gewogen  bleibt, müssen auch wir das Grabmahl des Moulay Hassan dreimal umrunden. Schließlich erreichen wir Tamanrasset, die Stadt der Tuareg, der  hochgewachsenen ,,Blauen Männer“ der Sahara. Hier treffen wir auf die  Reiseteilnehmer, die die Flugvariante gebucht haben.

Nach der Erkundung der Stadt Tamanrasset und deren Umgebung geht es  erst so richtig los: Die steinigen und anspruchsvollen Pisten im  Hoggargebirge meistern wir mit der nötigen Vorsicht, vorbei an  wunderbaren Vulkanformationen und Basaltsäulen schlagen wir am Assekrem  unser Camp auf. Wir genießen den Sonnenuntergang, steigen zur Eremitage  von Pater Foucauld auf und erleben auf dem fast 3.000 m hohen Tafelberg  einen unvergesslichen Sonnenaufgang inmitten des phantastischen  Hoggargebirges.

Die Abfahrt von der Passhöhe ist steil und steinig, aber auch diese  Herausforderung wird unser Colossus mit Leichtigkeit meistern. Vorbei an  einer wunderschönen Guelta (ein natürliches Wasserbecken), führt uns der  Weg weiter nach Hirafok, weithin bekannt für seine  Silberschmiedearbeiten.


Zügig geht es von dort an weiter nach Norden über In Amguel und In  Ecker, vorbei am eingezäunten früheren Atomtestgelände, wo Frankreich in  den 60er-Jahren seine Atombombentests durchgeführt hat. Keine Angst –  uns droht keine Gefahr! Über das Massiv Tesnou, ausgedehnte Dünenfelder  und zahlreiche Wadis erreichen wir den Brunnen Tin Felki, der uns mit  gutem, frischem Wasser versorgt. Für die Reiseteilnehmer der  Flugvariante endet das Abenteuer mit einer sandigen Etappe über Abalessa  nach Tamanrasset.

Auf dem Rückweg nach In Salah versuchen wir die riesigen Sanddünen des  Erg Mehedjebat zu bezwingen, bevor uns in Zelfana nach den Anstrengungen  der letzten Tage erst einmal eine richtige, erholsame Dusche erwartet.
Über einige schöne Trichteroasen geht es weiter zur tunesischen Grenze,  anschließend besichtigen wir die heilige Stadt Kairouan mit ihren  herrlichen Moscheen, dem Basar und dem traditionellen Handwerk. Von dort  an hat uns die Zivilisation wieder – wir genießen die Rückfahrt auf der  Fähre „Carthage“ mit erstklassigem Service und tanzen noch einmal zu  afrikanischen Rhythmen. Wir lassen die Seele baumeln, die Abenteuer  Revue passieren und kommen zum Entschluss:

 „Afrika wir kommen wieder!“

Gesamt km ca. 5800 km davon Offroad ca. 2000 km

Diese Tour bieten wir zu folgenden Terminen an:

Falls hier keine passenden Termine angezeigt werden: Wir können auf Wunsch auch individuelle Termine anbieten!

Leistungen & Anreiseoptionen

Leistungen für Afrikatouren:
Fähre bzw. Flug, Hotels, Kartenmaterial, Treibstoffe, GPS Punkte bzw. Tracks, Tourführer Peter Hinterreiter begleitet jede Tour persönlich (je nach Gruppengröße mehrere Tourführer), tägliche Besprechung, Satellitentelefon immer dabei für die Sicherheit, Notfallrucksack bestückt wie die österreichische Flugrettung, Werkstatt, Gepäcktransport ab und bis A-6700 Bludenz. Frühstücksbuffet, Mittagsjause für Pistenetappen, reichhaltiges Abendessen im Camp. Tee, Kaffee morgens und abends. Gegen eine kleine Gebühr gibt es Bier, Wein und Limonade. Hotelübernachtungen mit HP, Erinnerungsgeschenk. Campingreise (Zelt und Schlafsack stellt Teilnehmer selbst). Hilfe beim Transport von defekten Fahrzeugen (Bergung und Transportkosten werden gesondert berechnet.)

Anreisemöglichkeiten für die Afrikatouren:

Die Bequemste:
Im Wüstenmobil oder Organisationsfahrzeug (Gepäck und Motorrad verladen, Aufpreis lt. Reiseanmeldung) von Bludenz – Feldkirch – Chur – San Bernadino – Chiasso – Mailand – nach Genua zum Fährenhafen.

Die Individuelle:
Wir treffen uns im Fährenhafen nach Genua.

Jeweils ab Genua: ca. 20 Stunden Schiffspassage in der Kabinenklasse mit 2- oder 4- Bettkabinen mit Dusche und WC. Vollverpflegung gilt während der Schiffspassage. Ankunft in Tunesien am Sonntag spätnachmittags, Zoll, Weiterfahrt (Motorräder bleiben verladen) durch Tunis, über Hammamet nach Sousse ins Hotel (ca. 150 km Teerstrasse).

Die Kürzeste:
Die Flugvariante: Von München / Frankfurt (Anschlussflüge evt. möglich mit Aufpreis) nach Afrika mit dem Flugzeug, dort werden die Teilnehmer von uns abgeholt und übernehmen die Fahrzeuge. Der Fahrzeug- und Gepäcktransport von Bludenz nach Tunesien bis Bludenz ist in der Flugvariante inbegriffen.

Die Reise beginnt und endet in Genua bzw. am / ab Zielflughafen (Flugvariante). Änderungen durch „Höhere Gewalt“ möglich.

Preise:
Quadfahrer € 3.180,--
nicht enthalten sind Einreisekosten und Visagebühren!

Karte


████ Onroad ████ Offroad ████ Onroad / Offroad gemischt | Ohne Gewähr - Abweichungen oder Änderungen jederzeit möglich